KARO

Ich will nach Miami.



24 December 2012 –Das Interessante an der Art Basel Miami Beach in Florida ist, dass viele Einheimische Basel hier gar nicht als Ort sehen, sondern viel mehr als ein Ding oder ein Ereignis: Miamis eigene Kunstmesse, die eben zufällig Art Bäsil [sic] heisst.

Aber: Hut ab vor den Einheimischen! Ihre Stadt kennt keine Grenzen mit all den High-End- bis Shabby-Chic-Ausstellungen, den rund um die Uhr sprühenden Graffiti-Künstlern, den Partys und Cocktails, Abendessen und Take-Aways, den trashigen Geschäften und der haute couture. Jedermann knipst mit dem Handy, schreibt an wer weiss der Kuckuck SMS und lebt einfach in Saus und Braus. Die Stadt ist ein Irrenhaus. Man spürt die Energie. Hier ein paar Farben und Eindrücke von der diesjährigen Messe:



Ist das Kunst oder ist es ein Maschendrahtzaun?



Bitte berühren Sie die Roni Horn Skulptur nicht!



Trenda Tiffany bei der Aufführung ihres neuen Stückes Body Code in der Galerie Licht Feld – Freunde aus Basel.



Eine künstlerische Aussage über neuste Trends in der Mode – angestochenen Ohrläppchen lassen sich auch Seifenblasen machen.



Fidel bleibt cool in der Hitze Miamis. Und: Warum man keine Kunst kaufen sollte von William Powhida.



Riesige Killerbienen im Wynwood Arts District.



Der gute alte Andy.

> Art Miami.
> Context Miami.
> Wynwood District.



Die neue Karo Agenda 2013 ist erschienen.



22. November 2012 – Gedruckt, gebunden und geliefert. Sie können ab sofort die neue Karo Agenda bei uns bestellen.

> Mehr dazu.
> Fotos anschauen.



Karo Agenda erscheint demnächst.



7. November 2012 – Dank der Überschwemmung von Smartphones und anderen elektronischen Geräten, gibt es weiterhin die praktische Karo Agenda. Unsere Agenda braucht keine Batterien und wir hinterlegen bei Ihnen keine Cookies – ausser Sie haben gerne unsere Hausgemachten.

> Mehr lesen.
> Schauen Sie die Fotos an.



Wolkenkratzer und leer stehende Eigentumswohnungen – nein, danke.





12. September 2012 –Seit 1997 dokumentieren wir in einer Fotoserie die Veränderungen im Klybeck-Quartier. Wer hätte damals schon gedacht, dass wir tatsächlich einmal den Tag kommen sehen würden, an dem die Tanks am Güterbahnhof abgerissen werden. Das Bauprojekt New Basel oder Rheinhattan schlägt jetzt vor, auf diesem Gelände ein neues Stadtviertel zu bauen. Es soll bis zu 4’000 Bewohnern ein Zuhause geben und ebenso viele Arbeitsplätze bieten. Die Stadtplaner behaupten, das Projekt ist nötig, damit Urbanität entsteht. Die Lebensart in Basel sei provinziell – in der wir uns für nichts schämen müssen. Da haben wir nun wohl einen neuen Konfliktpunkt zu dem bestehenden Minderwertigkeitskomplex dieser Stadt.

Alles erinnert an die Entwicklung in den frühen 1980er Jahren in den USA: grosse Einkaufszentren zerstören die angestammten Einkaufsviertel in den Innenstädten, Luxus-Appartements und Hochhäuser mit Eigentumswohnungen, die niemand braucht, stehen leer. Europa, ja Basel könnte von Amerikas Fehlern lernen, anstatt seinen Spuren zu folgen.





> World Wildlife Fund: New Basel – ein Manhattan am Rhein auf Kosten der Natur?
> Basellandschaftliche Zeitung: Das Manhattan am Rhein springt über die Grenzen
> Greenhattan: Interessengruppe für eine ökologische und soziale Alternative zu Rheinhattan
> The Economist: Birth, death and shopping – The rise and fall of the shopping mall (in Englisch)
> Wikipedia: Victor Gruen – Planer der ersten modernen Einkaufszentren
> Pulitzerpreisträger Robert Campbell: Charles River Park at 35 – It may be a nice place to live, but you wouldn’t want to visit (Bericht in Englisch über das gleiche Thema in Boston).




The new kid in town.



25. Juli 2012 – Wir freuen uns auf die Eröffnung eines neuen Plattenladens. Stax-o-Rex kauft und verkauft Vinyl aus verschiedenen Genres wie Soul, R&B, Rock-n-Roll und Garage.
Wenn Sie Musikliebhaber sind, schauen Sie mal auf die Stax-o-Rex-Website. Übrigens haben wir das neue Logo gestaltet!

> Weitere Infos
> Stax-o-Rex



US-Gericht verdonnert Facebook, die Nutzungsbedingungen
für den Gefällt mir-Button zu ändern.




22. Juni 2012 – Bis jetzt hatten wohl die meisten Facebook-Nutzer keine Ahnung davon, wann und wie Informationen in ihrem Profil für Werbezwecke genutzt wurden. Sie sahen einfach nicht, dass ein so simpler Vorgang wie das Anklicken des Gefällt-mir-Buttons für das Unternehmen Facebook Einnahmen generieren könnte. Doch der Gefällt-mir-Button ist direkt mit Sponsored Stories verknüpft – eine moderne Art der Werbung im Hintergrund.

Gemäss Facebook: “Gesponserte Stories sind Beiträge von deinen Freunden oder Seiten auf Facebook, für deren Hervorheben ein Unternehmen, eine Organisation oder eine Einzelperson bezahlt hat, damit die Chance grösser ist, dass du sie siehst. Es sind ganz normale Meldungen, die ein Freund oder eine verbundene Seite mit dir geteilt haben. Wenn deine Freunde mit Seiten auf Facebook interagieren (z.B. ihnen eine Seite gefällt oder sie ein Unternehmen besuchen), werden Meldungen über ihre Aktivitäten in deinen Neuigkeiten angezeigt. Gesponserte Meldungen sind genauso, nur dass ein Unternehmen oder eine Organisation dafür bezahlt hat, dass diese Meldungen deutlicher hervorgehoben werden, indem sie weiter oben in den Neuigkeiten oder auf der rechten Seite auf Facebook angezeigt werden. Du kannst die Möglichkeit in gesponserten Meldungen hervorgehoben zu werden nicht deaktivieren, doch du kannst in deinem Aktivitätenprotokoll festlegen, dass nur die Personen deine Aktivitäten sehen können, mit denen du teilen möchtest. Wenn du noch nicht die Chronik verwendest, erfahre, wie du Beiträge aus deinem Profil entfernst.”

Sie können die Möglichkeit, in gesponserten Meldungen hervorgehoben zu werden, nicht deaktivieren. Im Grunde bedeutet dieser Satz, dass Sie es zulassen, dass Facebook Unternehmen – oder einer andere Entität – auf Bezahlung Ihren Namen und/oder Ihr Profil samt all seinen Inhalten und Informationen Überlässt. Nach dem Urteil des Bundesbezirksgerichts in Kalifornien vom 20. Juni 2012 haben nun Änderungen an dieser Richtlinie innerhalb der nächsten sechs Monate zu erfolgen. Die Angelegenheit könnte Facebook schätzungsweise 103 Millionen US-Dollar kosten. Facebook spendet weitere 10 Millionen Dollar an nicht-kommerzielle Organisationen.

Es ist nicht der erste Prozess wegen unerlaubter Eingriffe in die Privatsphäre, in dem sich Facebook freikauft. Trotz Warnungen und Meldungen schrecken Menschen noch immer nicht davor zurück, auf Facebook Informationen zu veröffentlichen. Eine aktuelle Analyse der Profile von einer Million Facebook-Accounts durch secure.me, einem Unternehmen, das Nutzern von sozialen Netzwerken Datenschutz bietet, kam zum Schluss, beinahe neun von zehn Amerikanern veröffentlichen auf ihren Facebook-Seiten Informationen, die missbraucht werden können. Bei den Europäern liegt die Quote nur unwesentlich darunter.

> Quelle: The New York Times
> Santa Clara Law Digital Commons
> secure.me

Abbildung: Plakat FantasPorto Horror Film Festival von DraftFCB Lisbon, Portugal 2011
Kreativchef: Duarte Pinheiro de Melo, Luis Silva Dias; Art Director: Rodrigo Burdman; Text: Samir Mesquita;
Fotograf: On Shot Estudio; Bildretusch: Eduardo Firmino

> Draftfcb




Art Parcours – Spaziergang durch das St. Johanns-Quartier.



13. Juni 2012Art Parcours, ein offizieller Ableger der Art Basel, präsentiert vom 14. bis 17. Juni im historischen St. Johannn-Viertel Basels ortsspezifische Arbeiten und Performances von bekannten Künstlern und Nachwuchstalenten. Art Parcours ist für die Öffentlichkeit zugänglich und der Eintritt frei. Wir haben unseren eigenen, kleinen Beitrag zu der Veranstaltung: Die vielen Gesichter von Jay, eine Serie von Collagen über unseren Nachbarn aus dem Jays Indian Restaurant – Jayesh Kumar, ein lokaler Held, der weltweite Berühmtheit erlangte. Die Ausstellung versteckt sich ein wenig. Sie finden sie gleich neben dem Haupteingang zu unserem Atelier in der St. Johanns-Vorstadt 15.

> Exhibition: Die vielen Gesichter von Jay
> Art Parcours
> Jays Indian Restaurant



Aleksandra Mir (*1967, Polen): La 600, modifiziertes Fiat, 2012. Magazzino d’Arte Moderna, Rome.
Eine Hommage an den mexikanischen Künstler Gabriel Orozco.
Bereits 1998 zählte er zu einem der einflussreichsten Künstler des Jahrzehnts.




Das Original: Gabriel Orozco (*1962, Mexiko): La DS, modifiziertes Citroën DS, 1993.
Fonds national d’art contemporain, Puteaux, Frankreich. Foto: Florian Kleinefenn. ©2009 Gabriel Orozco




Frisch gepresst.



29. Mai 2012 – Die K’werk Bildschule bis 16 wird zum Ende des Jahres offiziell an die Schule für Gestaltung Basel angegliedert. Wir haben das Design behutsam erneuert. Das neue Programmheft, der Jahresbericht sowie das Plakat erscheinen in modernen Schriften und Farben. Ausserdem bringt knisterndes, hauchdünnes Papier Frische in den neuen Look der Bildschule.

> kwerk.ch
> Schule für Gestaltung Basel



Der Frühling ist da.

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1. Mai 2012 –Das ist die beste Jahreszeit, um dir eine Decke und deinen Liebsten zu schnappen und mit ihm mitten im Nirgendwo einen schönen Platz unter Bäumen zu suchen. Unter schwingenden Ästen im Gras liegend fühlst du dich, als hättest du gerade das Filmset von Michelangelo Antonionis 1966er Blow-Up betreten.

> Blow-Up



Patrick Lindons neue Website ist online



3. März 2012 – Wir freuen uns auf Patrick Lindons neuer Website – durch uns gestaltet – gerade rechtzeitig für die Aircraft Interiors Expo. See you in Hamburg!

> patrick-lindon.com
> Aircraft Interiors Expo 2012



Tanks, adieu!



12 February 2012 – It is hard to believe, but the entire lot of Migrol tanks and silos in Klybeck Quartier in the northeastern corner of Basel are in the process of being dismantled. Giant hydrolic clippers are cutting through the metal walls of the tanks, as if they were trimming mere paper. The neighborhood resonates from sonic boom-like waves which are emitted every time a piece falls to the ground.

Over the next few months, we will be taking a look at the changes in this unique area, where Switzerland, Germany and France meet. City planners are euphoric with visions of developing a Little Manhattan out on the island in the Rhine, but this will surely take a decade or two, if it does, in fact, crystallize. In the meantime, the city of Basel is hoping that the in limbo real estate will appreciate in value by allowing temporary usage for the locals and are offering a small budget for creative heads to get together and set the wheel in motion for a new, pulsating neighborhood. We are looking forward to what develops.



Neues Jahr.



16. Januar 2012 – Neue Projekte. Neue Freunde. Neue Wanderwege. Neue Kochrezepte.